31. Dunkelheit über Camelot
Ja, das Unheil nahte - SIE kam. Um nicht zu sagen, sie rauschte heran, wie vom Winde getragen, den sie bereits voraus geschickt hatte. Sie brauchte diese verfluchte Elle nicht mehr. Im Grunde hatte sie die Elemente in sich, durch die Kinder, die sie bekämpft hatte, und die die Hüterin nicht hatte beschützen können. Auch, wenn diese natürlich nicht so stark gewesen waren, wie die Hüterin, so hatte Morgana die Zeit nach dem Sieg über Merlin genutzt, um sich ein neues Versteck zu suchen und diese Kräfte, die sie durchaus in sich spürte, zu vervollständigen. Ja, sie hatte geübt, und ebenfalls in sich neue Kräfte gespürt - die des Zauberers. Dieser hatte zumindest versucht, sich zu verteidigen, auch mit den Kräften der Elemente, was ihm allerdings übelst misslungen war.
Morgana musste lachen, als sie daran zurück dachte: Sie war als Siegerin aus dem Kampf hervor gegangen. Sie hatte den stärksten Zauberer Camelots getötet! Ein wahnsinniges Machtgefühl durchströmte sie, und sie spürte, wie ihre Fähigkeiten stiegen. Ja, sie hatte eine neue Stärke in sich, die sie nun in die Tat umzusetzen gedachte. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, Camelot dem Erdboden gleichzumachen; den König, der ihr Leben hatte in die Brüche gehen lassen, vollkommen zu zerstören! Morgana war bereit.
Und sie war nicht mehr weit von Camelot entfernt, wie Merlin bereits bemerkt hatte. Sie konnte bereits das Schloss sehen; und was sie auch bemerkte war, dass ihr, auf dem gesamten Weg, den sie zurück gelegt hatte, nicht eine Seele, welcher Art auch immer, entgegen getreten war. Waren sie alle beim Schloss? Hatte Arthur sie alle rufen lassen? Normalerweise war Morgana darauf vorbereitet gewesen, schon vorab einige Maden unter ihren Füßen zu zerquetschen, umso erstaunter war sie, dass sich ihr wirklich niemand in den Weg stellte.
Aber das hielt sie nicht auf. Selbst wenn der König wusste, dass sie kam, woher auch immer, würde sie dies nicht aufhalten. Ihr stärkster Feind war tot, niemand würde sie aufhalten können! Arthur und seine Ritter hatten keine Chance gegen sie, genauso wenig wie diverse kleine Magier, die er eventuell zu Hilfe geholt hatte.
Auch bei dem Gedanken musste Morgana grinsen. Sollte er wirklich so dumm gewesen sein, und sich Magier an seine Seite gestellt haben? Sein Vertrauen in die Magie war größer geworden - dank dieses Subjekt namens Merlin - und er erhoffte sich bestimmt Beistand von ihnen. Doch sie würde sich sämtliche Macht derer holen, die versuchten, gegen sie anzutreten. Keiner von ihnen würde auch nur den Hauch einer Chance haben!
Mit diesen Gedanken war es schließlich soweit: Morgana war da!
Über Camelot war Dunkelheit eingekehrt. Es war genauso duster, wie in Merlins Vision, einige Zeit zuvor. Arthur, der von seinen Rittern umgeben war, stand an vorderster Front, und erwartete die schwarze Brut, die einmal seine Ziehschwester gewesen war. Er hatte nicht vergessen, dass sie es gewesen war, die seinen Vater, und damaligen König von Camelot, getötet hatte. Auch, wenn er wusste, dass sie besessen gewesen war, änderte es nichts daran, dass sie es getan hatte - und irgendwo, tief in sich drin, musste es auch ihr Wunsch gewesen sein, denn sonst hätte die Schwärze in ihr nicht Einzug halten können. Was ihn allerdings auch wieder kurz an Merlin zurück denken ließ, auch ihn hatte die Schwarze Brut kurzfristig erwischt. Auch er hatte ihn umbringen wollen...
Doch dann riss er sich wieder zusammen. Merlin wusste wieder, wer er war und wo sein Platz war: Hier an seiner Seite! Bei Morgana war es etwas anderes: Sie hatte sich hoffnungslos verloren. Und nun war sie hier, um ihn, und sie alle, zu töten. Doch er würde es ihr nicht leicht machen, auch, wenn dies sein Ende bedeutete. Doch wenn Camelot fiel, dann würden sie alle ihr letztes geben! Auch, wenn Arthur durchaus bewusst war, dass es nicht leicht sein würde, an Morgana heran zu kommen...
Merlin war - noch - etwas hinter Arthur und seinen Rittern zurück geblieben. Er hielt noch den Schutz aufrecht, den er über sie gelegt hatte, und von dem er nicht wusste, wie lange er halten würde. Arthur und er hatten eine Strategie entwickelt; Morgana sollte noch nicht sofort merken, dass er da war. Der Überraschungseffekt sollte ihnen einen Vorteil verschaffen. Selbstverständlich war Leeana direkt an seiner Seite. Hinter ihnen hatten sich die Magier, angeführt von Elle, mit Jade neben sich, aufgestellt. Sie warteten darauf, dass der Kampf begann, ohne zu wissen, was genau auf sie zukommen würde.
Dennoch merkte Morgana natürlich, dass etwas merkwürdig war. Sie war nah genug heran getreten, um die Formation, die auf sie wartete, erkennen zu können. Sie lachte böse. Meinte ihr "feiner" Bruder etwa wirklich, dass dies gegen sie helfen würde?
Sie spürte sämtliche Mächte, die die Zauberer und Magier versprühten, die hier anscheinend schon auf sie warteten. Also hatte Arthur sie tatsächlich alle rufen lassen. Aber woher wusste er so genau, dass sie kam? Eigentlich konnte er das nur durch einen Seher erfahren haben. Nun, eventuell war auch hier einer unter ihnen. Und sie konnte durchaus eine leichte Präsenz in dieser Richtung spüren. Das war jedenfalls die einfachste Erklärung, und doch...
Etwas ließ sie erstarren. Sie fühlte eine Präsenz, die es nicht geben durfte. Nicht hier und nicht jetzt! Hatte jemand die Unverfrorenheit besessen, die Macht ihres Erzfeindes anzunehmen? Aber das konnte sich Morgana nicht vorstellen. Die einzige, einleuchtende Erklärung für das, was sie hier und jetzt spürte, war, dass ER hier war! Unter den Magiern! Aber das konnte doch nicht sein!? Sie hatte IHN getötet!
Ihre Augen flogen in die Reihe der Magier. Noch hatte keiner sie angegriffen, anscheinend warteten sie auf ihren Angriff.
Dieser sollte noch folgen, darauf konnten sie sich verlassen. Dennoch wollte Morgana wissen, ob sie ihr Gefühl trog, doch normalerweise geschah dies nicht oft. Doch dieses Mal konnte es nicht anders sein. Wie sollte ER hier sein, nachdem sie ihn im direkten Kampf getötet, und sich seiner Kräfte angenommen hatte? Sie verstand es nicht.
Dann bemerkte sie, wie sich jemand aus etwas weiterer Entfernung aus der Menge löste - und die Ritter, die noch vor ihm standen, diesen durchließen. Und Morgana wusste, dass sie sich nicht getäuscht hatte. Die Person war unverkennbar Merlin, gefolgt von einer anderen, die wohl immer noch sein Schatten war: dieses kleine Insekt, namens Leeana, die sie ebenfalls schon in ihrer Gewalt gehabt hatte - und die wohl entweder nach Merlins Tod von Nirar frei gelassen worden war; oder Arthur, dessen Präsenz Morgana meinte, nach ihrem Sieg kurz einmal gespürt zu haben, hatte sich ihre Freiheit mit ihm erkämpft. Dann war die Hüterin der Elemente vermutlich auch hier, zusammen mit ihrem Schützling... Doch diese war Morgana erst einmal egal.
Sie starrte zu Merlin herüber, der sich neben Arthur, in etwas weiterer Entfernung, hingestellt hatte, und zu ihr herüber blickte. "Ja, ich bin hier, schwarze Hexenbrut! Damit hast du wohl nicht gerechnet, wie? Willst du nicht aufgeben? Du würdest dir selbst viel Leid ersparen!" sprach der Zauberer, der eigentlich tot sein sollte.
Morgana fasste sich wieder. Wie auch immer dies möglich war, SIE war diejenige, die hier die Macht hatte! Niemand sonst! Und sie ließ garantiert niemanden mächtiger sein, als sie!
Morgana lachte. Ihr schallendes Lachen hallte über die Ebene, und hatte einen hohlen Klang, der sämtliche Ritter, Magier und selbst Arthur, erschaudern ließ. Doch Merlin, und die neben ihm stehende Leeana, blieben ruhig.
Dann verebbte das Lachen, und Morgana blickte Merlin mit ihren kalten, schwarzen Augen an. Ja, sie war zur schwarzen Brut geworden; es war nichts mehr von der ehemaligen Ziehschwester des Königs, beziehungsweise früheren Prinzen, übrig. Aber das wussten sie ja eigentlich schon. Schließlich antwortete sie: "Denkst du wirklich, du hättest eine Chance gegen MICH? Auch, wenn ich nicht weiß, wie du es geschafft hast, wieder aufzuerstehen, du hast schon einmal gegen mich verloren! Und du wirst wieder verlieren, MERLIN, der kleine Zauberer!"
Merlin sagte nicht viel. Er spürte die Blicke der anderen, die sich eventuell fragten, was dies zu bedeuten hatte. Einige wussten über sein Schicksal, und das von Leeana, bescheid, doch sicherlich nicht alle. Und er konnte nur hoffen, dass diese Worte, gesprochen von der schwarzen Hexe, nun nicht den Kampfgeist zerstörte, den Arthur gerade mühsam aufgebaut hatte.
Doch darauf konnte er jetzt und hier keine Rücksicht mehr nehmen. Der Kampf bahnte sich an, doch er hatte noch nicht angefangen. Seine Präsenz hatte Morgana zumindest so irritiert, dass sie noch keinen Angriff ihrerseits gestartet hatte. Doch andererseits wussten alle um das Risiko, wenn sie als erstes angreifen würden. Noch war es eine Pattsituation, die nur Morgana entscheiden konnte. SIE musste den ersten Zug spielen. Und solange versuchte Merlin, sie doch noch aus der Reserve zu locken. Oder vielleicht noch etwas aus ihr heraus zu holen, was schon seit Ewigkeiten verschüttet war? Gab es eventuell doch noch eine Morgana, dort, ganz tief unten, in der Tiefe der schwarzen Brut?
Doch nun antwortete er erst einmal, und sagte, an die schwarze Hexe gewandt: "Ich bin nicht Merlin, nicht im Moment! Hier und jetzt bin ich Emrys, der Auserwählte, der dazu bestimmt war und immer noch ist, meinen König und Camelot zu beschützen! Und dies werde ich tun! Was geschehen ist, ist Vergangenheit! Jetzt werde ich alles tun, ALLES!"
Mehr brauchte er nicht zu sagen. Die letzten Worte flogen zu Morganas Füßen - und diese reagierte sofort. Als sie den Namen "Emrys" hörte, entglitten ihr beinahe die Gesichtszüge, doch sie fing sich wieder. Das Spiel war nun eröffnet. SIE war Dame und Königin in einem - niemand konnte sie vernichten!
Und ohne ein weiteres Wort der Warnung eröffnete sie das "Spiel" - der Kampf begann.
Morgana mobilisierte ihre inneren Mächte, in erster Linie die der Elemente, und stieß eine Windböe von noch nie da gewesener Stärke gegen die Ritter und Magier. Sie spürte zuerst, dass es etwas gab, was ihrer Macht zu widerstehen versuchte, vermutlich Merlins Schutz. Doch es dauerte nicht lange, dann brach er ein.
Arthur hatte natürlich registriert, dass Morgana den Kampf eröffnet hatte, und seinen Rittern den Befehl gegeben, sich bereit zu halten. Doch noch wussten weder diese, noch er selbst, gegen wen, oder was, sie eigentlich kämpfen sollten. Noch war Morgana scheinbar alleine hier, vor ihnen, doch das konnte es nicht sein, oder? An sie heran zu kommen, würde für sie vermutlich am schwersten sein...
Arthur hatte auch den anderen Magiern den Befehl erteilt, sich in Position zu halten. Als Merlins Schutzwall brach, hob Morganas beinahe Tornado-ähnliche Windböe alle von den Füßen. Nur Merlin und Leeana waren gewappnet gewesen. Und Elle, die langsam, ebenfalls mit ihrem Schützling an ihrer Seite, auf Morgana zu ging. Diese grinste, "so sieht man sich wieder, Hüterin", sagte sie nur, doch ihr Blick blieb eiskalt.
Diese antwortete nicht, doch sie reagierte auch vorerst nicht, da sie sich der Konsequenzen immer noch bewusst war. Bei jeder ihrer Reaktionen auf Morganas Angriffe, könnte diese noch stärker werden, als sie ohnehin schon war- also was sollte sie tun? Dies galt ja nun für alle von ihnen...
Morgana fackelte nicht mehr lange, der nächste Angriff folgte auf dem Fuße, dieses Mal direkt in Merlins Richtung. Sie hatte genug von diesem verfluchten Zauberer! Wieder stieß sie eine tornadoartige Windböe in seine Richtung, denn sie erinnerte sich, dass ihr dies bei ihrem letzten Kampf geholfen hatte, ihm den Garaus zu machen.
Auch Merlin erinnerte sich schmerzhaft daran. Dieses Mal hielt er ihr stand. Arthur, seine Ritter und auch die Magier, die es von den Füßen gerissen hatte, hatten sich gerade wieder mühsam aufgerappelt. Sie wollten hervor preschen, doch Merlin gab ihnen das Zeichen, noch zu warten.
Er hatte gerade, vor einer Sekunde, Leeanas Stimme in seinem Kopf vernommen: 'Merlin, halt den Wind auf - mit der Erde!' Er begriff sofort, was sie ihm damit sagen wollte, und er fragte nicht lange nach; er hob eine Hand, seine Augen wurden gelb - und der Sand unter ihm baute sich zu einer Wand auf. Es funktionierte tatsächlich! Die so von ihm erzeugte Erdwand hielt den Wind von ihm, und auch von seinen Schützlingen, ab.
Merlin baute weiter Sandwände. Er baut einen ganzen Schutzwall aus Sand, den Morganas Windtornados nicht mehr zerstören konnten.
Diese war, gelinde gesagt, erstaunt. Doch dies führte nur dazu, dass ihre Wut stieg. Anscheinend hatte auch der kleine Zauberer dazu gelernt. Und was sie noch mehr irritierte, war die Tatsache, dass sie sich nicht mehr an seiner Kraft "bereichern" konnte!
Sie hatte es versucht, als er den "Trick" mit dem Erdwall ausgeführt hatte, doch es funktionierte nicht! Und was das kleine Luder da neben ihm zu suchen hatte, konnte Morgana auch nicht nachvollziehen. Dennoch war es egal. Sie ging in sich und hob die Hand. Als nächstes glänzte eine Feuerkugel in ihrer Hand, die immer größer wurde.
Leeana wurde es ganz anders, als sie diese sah. Es erinnerte sie an den Augenblick ihrer Folterung durch Morgana. Doch sie riss sich zusammen. Wieder rief sie Merlin in Gedanken etwas zu: 'Wasser! Wir brauchen Wasser, Merlin!'
Auch dieses Mal hatte er verstanden, doch es war nicht so leicht, wie er es sich vorstellte. Woher sollten sie nun Wasser bekommen?
Plötzlich stand Elle neben ihm, diese hob die Hand und es bildete sich eine genauso große Wasserkugel in ihrer Hand.
Merlin sah sie an und nickte. Elle fragte nicht lange, sie schleuderte das Wasser auf Morgana - und diese war zu perplex, um es vorab zu registrieren. Bevor sie das Feuer auf Merlin schleudern konnte, war es bereits aus.
Morgana zürnte. In Sekundenschnelle hatte sie eine neue Feuerkugel gebildet - die sie dieses Mal so schnell in die Menge feuerte, dass es Merlin nicht möglich gewesen war, einzugreifen. Genauso wenig, wie Elle.
Merlin hörte neben sich einige Ritter stöhnen und schreien. Die Kugel schien sie erwischt zu haben. Merlin fluchte. Die Elemente hörten eher auf Morgana, und weniger auf ihn; doch Elle war noch da, und diese bildete ebenfalls Feuer, um es gegen Morgana zu verwenden.
Doch keine Feuerbälle, sondern sie hatte sich auf den Boden gekniet, und ein Feuerstrahl schoss auf die schwarze Hexe zu.
Morgana wich diesem in letzter Sekunde aus. Sie hatte die Gefähr beinahe zu spät bemerkt. Mit schwarz-glühenden Augen wandte sie sich Elle zu: "Das war dein letzter Fehler gewesen, Hüterin!" brachte sie zähneknirschend hervor.
Dann kniete auch sie sich hin- und wenige Sekunden später bebte der Boden. Alle, einschließlich Arthur, die Ritter und die Magier, mussten sich beherrschen, um nicht auf den Boden zu fallen.
Die Ritter waren sich immer noch unsicher, was sie eigentlich tun sollten; Arthur hatte ihnen noch keinen direkten Befehl erteilt, die Hexe anzugreifen, und auch die Magier wussten nicht, wie sie in das Geschehen eingreifen sollten. Momentan waren augenscheinlich Merlin und Elle die einzigen, die sich Morgana aktiv in den Weg stellten.
Doch dann änderte sich etwas: Merlin spürte eine Präsenz, die näher kam, und auch Morgana spürte sie: Dunkle Mächte, die ebenfalls näher kamen. Elle hatte schon nach oben geblickt, beziehungsweise sich umgesehen; auch sie hatte die Präsenz gespürt. Der Seher war zu Merlin getreten: "Wir bekommen Gesellschaft - beziehungsweise die Hexe Verstärkung", sagte er nur.
Merlin nickte. Er blickte zu Arthur herüber: "Sire, Ihr und die Ritter werden bald Gelegenheit bekommen, ebenfalls zu kämpfen! Seht Euch vor!"
Arthur blickte ihn kurz an; mehr brauchte Merlin nicht zu sagen, er hatte verstanden. "Haltet Euch bereit!, sagte er, sowohl an die Ritter, als auch an die anderen Magier gerichtet, die ebenfalls noch nicht ins Kampfgeschehen verwickelt waren.
Diese nickten nur. Auch sie spürten, dass etwas nahte, und dann sahen sie es auch. Von oben kamen riesige Wesen auf sie zu, und nach einigen Minuten wusste zumindest Merlin, um was es sich handelte: Greife! Und auch die anderen sahen es.
Doch nicht nur von oben nahte das Unheil, auch von den Seiten wurden sie angegriffen. Wesen der Dunkelheit, wobei Merlin nicht wusste, ob Morgana sie aktiv gerufen hatte, oder ob diese von der dunklen Präsenz der Hexe angezogen worden waren.
Doch dies war auch egal. Die Wesen waren da, und nun war der Zeitpunkt gekommen, in dem auch Arthur und die Ritter aktiv ins Kampfgeschehen eingreifen konnten, beziehungsweise mussten. Und sowohl von ihnen, als auch von den anderen Magiern wurde alles abverlangt.
Und natürlich auch weiterhin von Merlin, der sich, mit Leeanas und auch Elles Hilfe, immer noch um Morgana kümmerte...

